27.6.2025 - Nordspitze, Mühle, Leuchttürme
Wir sind wieder überpünktlich zum Frühstück, müssen einen Moment vor verschlossenen Türen warten, dann wird geschlemmt. Draußen ist es trocken und sehr windig. Wir nehmen heute die Umwanderung der Nordspitze, der Bodde, das Naturschutzgebiet, in Angriff. Vom Hotel aus können wir direkt in Richtung Watt/Ostseite gehen und von dort am Deich entlang bis zum Beginn des Naturschutzgebietes. Auf dem Weg treffen wir auf Kaninchen im Garten, Rinder in rindshohem Gras, Schafe, die den Deich bzw. das Umspannwerk begrasen, und eine wiederkäuende Rinderherde am Watt.
Im Naturschutzgebiet geht es über einen Bordwalk bis zum Strand und dann an der Wattseite am Wasser entlang bis zur Nordspitze. In den Dünen, zu denen man keinen Zugang findet und die auch abgesperrt sind, brüten Möwen. Die haben teilweise schon Küken, die Thomas fotografiert.
Die Nordspitze ist eine Wüste aus schneeweißem Sand mit dekorativen Grasbüscheln, verweht und verwunschen - und bis auf uns menschenleer. Dort ruhen wir uns einen Moment aus, bis wir dann den Rückweg bei ständigem starkem Gegenwind antreten.
Endlose Amrumer Strandweiten. Gegenüber kann man den Leuchtturm von Hörnum (?) auf Sylt erkennen.
In der Ferne sehen wir irgendwann die Strandkörbe vom Badestrand von Norddorf auftauchen- dahin gehen wir. Angekommen essen wir unseren Apfel in dem Strandkorb, der oben auf der Aussichtsplattform steht.
Als wir uns etwas erholt haben, wollen wir einen Kaffee trinken, aber das Strandrestaurant hat noch zu. Also zurück nach Norddorf und da ein Stück Kuchen gegessen. Jetzt zurück zur Unterkunft, etwas ausruhen. Am Nachmittag besuchen wir als erstes mit dem Auto die schöne Mühle bei Nebel. Neben dem Parkplatz steht ein Haus mit einem Piratenausguck - eine witzige Idee!
Dann wollen wir eigentlich auf den großen Leuchtturm, aber da ist geschlossen. Ist nur vormittags auf und nicht am Wochenende. Also können wir das frühestens Montag noch mal versuchen. Alternativ gehen wir um den Leuchtturm herum und fotografieren ihn von der Sonnenseite. Am Wegesrand bemerke ich eine Fasanendame und kann sie mit meinem Reisetele fotografieren.
Am Ende der Stichstraße mündet der Weg in die weißen Dünen mit Aussicht auf den Strand darunter. Ein Rückzugsort für die Möwen und Graugänse.
Jetzt haben wir Hunger und fahren zum Strandpiraten essen. Fischburger für Thomas und Spaghetti mit Garnelen für mich.
Nun sind wir gestärkt um den Fußmarsch zum Quermarkenfeuer auf uns zu nehmen. Wir müssen erst ein Stück durch den Wald, dann umrunden wir die Vogelkoje, vorbei an einem Wildgehege und dem eiszeitlichen Haus, in dem es einige Schwalbennester gibt, und gehen dann über den Bohlenweg bis zum kleinen Leuchtturm. Schon der Weg dahin ist fotogen, vor allem mit dem strukturierten Himmel. Außerdem finden sich diverse Vögel am Wegesrand, u.a. auch wieder eine Fasanin mit Küken.
Natürlich steigen wir erst einmal die Stufen zum Quermarkenfeuer empor und erkunden dort die Lage. Im Anschluss setzen wir den Leuchtturm noch von unten nett in Szene im warmen Abendlicht.
Jetzt den ganzen Trampel wieder zurück. Auf dem Rückweg und kurz vor dem Parkplatz ergeben sich noch Fotomöglichkeiten, u.a. auch von einem posierenden Fasanenhahn. Puh, jetzt reicht es aber auch: Über 34000 Schritte sind heute zusammengekommen.















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